Freiwillige Feuerwehr Rauschenberg

  

Chronik

 

 

Die Gründung des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Rauschenberg erfolgte im Jahre 1951 auf Anregung von Oberbrandmeister Heinrich Merle und Obermusikzugführer a.D. Konrad Gamb unter der Beteiligung aller Rauschenberger Vereine. Es wurde beschlossen den Spielmannzug der Freiwilligen Feuerwehr anzugliedern.

Dem Aufruf folgten über 50 Männer, von denen nach kurzer Zeit leider nur noch 20 übrig blieben. Kurt Wittekindt wurde Stabführer des Spielmannzuges. Die Ausbildung unterlag Konrad Gamb. 1954 hatte der Spielmannszug seinen ersten öffentlichen Auftritt in Feuerwehruniformen beim Bezirksfeuerwehrtag in Ernsthausen.

 

Im Jahre 1960 übernahm Heinrich Wissemann die Stabführung, da Kurt Wittekindt zum Ortsbrandmeister gewählt worden war. Auch übernahm Wissemann die Weitebildung und Neuausbildung. Die ersten Jugendlichen Männer wurden aufgenommen. Mädchen wurden erst ab 1967 ausgebildet. 1967 wurden auch neue Uniformen angeschafft. Der Spielmannszug trat nun in weißen Leinenhosen, Feuerwehrhemd und Schiffchen auf.

 

1972 gründete der Spielmannszug eine Jugendabteilung. Diese wurde beim Kreisfeuerwehrverband angemeldet und von diesem für förderungswürdig befunden. Die Ausbildung der Flötisten teilten sich jetzt Heinrich Wissemann, Reinhold Röder und Karl-Heinz Krause. Die Ausbildung der Trommler hatte Heinrich Klingelhöfer übernommen. Karl-Heinz krause wurde Jugendwart.

 

1974 wurde erneut die Uniform gewechselt. Der Spielmannzug trat nun in dunkelblauer Hose und marineblauer Jacke auf.

 

1975 wurde das neue Feuerwehrhaus eingeweiht und dem Spielmannszug jeden Dienstag und Mittwoch zur Verfügung gestellt.

 

Der traditionelle Dämmerschoppen auf dem Marktplatz wurde am 3. Juni 1978 zum ersten Mal mit viel Erfolg durchgeführt und zu einem festen Bestandteil der jährlichen wiederkehrenden Veranstaltungen in Rauschenberg.

 

Anfang der Achtziger Jahre wurde, nach Personalproblemen, verstärkt Jugendarbeit betrieben. 1984 befanden sich dann etwa 30 Kinder und Jugendliche in Ausbildung.

Die Uniformen wurden ergänzt und einheitliche Pilotenhemden angeschafft. Stabführer waren zu dieser Zeit Volker Schein und Manfred Volland.

 

1987 wurde eine Dienstkleidung in dunkelblau angeschafft. Die Uniform bestand jetzt aus Schiffchen, Jacke, Pilotenhemd und Feuerwehrdiensthose. Stabführer waren Volker Schein, in Stellvertretung Heinrich Wissemann und Friedrich Schein.

 

In den folgenden Jahren spielte der Spielmannzug auf verschiedenen Festen und den Kreisfeuerwehrverbandstagen. Ab 1995 erstmals auch auf dem Weihnachtsmarkt mit Weihnachtslieder.